Es wird oft erzählt,
dass das Leben leichter wird,
wenn man bei sich angekommen ist.
Ruhiger.
Klarer.
Stabiler.
Als gäbe es einen Punkt,
an dem Zweifel verschwinden
und Emotionen leiser werden.
Doch irgendwann zeigt sich etwas anderes.
Das Leben bleibt bewegt.
Es gibt müde Tage.
Unsicherheit.
Gefühle, die sich nicht einfach wegatmen lassen.
Und vielleicht liegt genau hier
eine tiefere Erkenntnis.
Bei sich angekommen zu sein bedeutet nicht,
dass das Leben leichter wird.
Es bedeutet,
zu wissen, wo man steht,
wenn das Leben bewegt ist.
Nicht die Abwesenheit von Stürmen.
Sondern zu wissen,
wo der eigene Boden ist.
Und manchmal
reicht genau das.
Reflexionsimplus
Wo findest du dich wieder,
wenn das Leben
nicht ruhig ist?
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