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B wie Bekenntnis

Ich habe einiges ausprobiert, um die offenen Wunden und Narben heilen zu lassen.

 

  • Rebellion mit Unmengen von Alkohol ab meinem 17. Lebensjahr. Bis zu meinem 20. Lebensjahr war ich jedes Wochenende sturzbetrunken und ich bin heute noch dankbar für meine Freunde, die dafür gesorgt haben, dass ich immer heil nach Hause kam und es nicht in einer Alkoholvergiftung endete.
  • Manipulation von mir selber. Ich habe mir lange Zeit eingeredet, wie besonders ich doch bin, mit zwei verschiedenen Eltern, zwei verschiedenen Familien. Ich habe mir eingeredet, dass ich undankbar bin und wie gross doch mein Glück ist.
  • Therapie - nach einem meiner Zusammenbrüche habe ich eine Therapie angefangen. Nur was nützt mir dies alle paar Wochen für 45 Minuten? 
  • Ignorieren von meinen Gefühlen und Bedürfnissen. Ich habe mir erlaubt, nicht mehr darüber nachzudenken. Hat auch nur für kurze Zeit funktioniert. 
  • Medikamente nehme ich heute noch zeitweise als Unterstützung und zur Beruhigung (unter ärztlicher Aufsicht)

Es gibt sicherlich noch viele andere Versuche meinerseits, die mir jetzt in diesem Moment noch überhaupt nicht bewusst sind.

 

Ich bin mitten im Heilungsprozess und seit einigen Jahren übe ich mich in der Selbstreflexion, Yoga und Meditation. Mehr zu diesen Themen möchte ich dir zu einem späteren Zeitpunkt erzählen.

 

 

Ich möchte hier festhalten, dass ich mir die falsche Therapie ausgesucht habe und ich befürworte jeglichen Ansatz zur Selbsthilfe mit Begleitung und Unterstützung.

!

 

Von Herz zu Herz 

Melanie

 

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